
Die Grundlage meiner Arbeit bildet eine langjährige Auseinandersetzung mit ostasiatischen Meditationspraktiken. Diese Disziplin ermöglicht den Zugang zu inneren Bildern, die intuitiv in abstrakte Kompositionen übersetzt werden. In diesem kontemplativen Prozess entsteht ein Spannungsfeld zwischen massiver Struktur und freiem Fluss – ein Gleichgewicht aus Stille und Dynamik.
Meine künstlerische Haltung ist familiär verwurzelt. Die frühe Prägung durch Malerei, Zeichnung und Literatur hat meine Wahrnehmung nachhaltig geformt und eine landschaftlich inspirierte, abstrakte Formensprache vertieft.
Ein tiefgreifendes Interesse an Farbwelten sowie natürlichen Oberflächen prägt mein Schaffen. Die Verwendung elementarer Materialien wie Sand, Pigmenten und Wasser unterstreicht den physischen Charakter der Arbeiten und macht sie als haptische Objekte im Raum erfahrbar.
Reduktion und Fokus bilden das Fundament meiner Praxis. Jedes Werk trägt seine eigene Präsenz in sich – ein Raum für Innehalten, Tiefe und die Intuition des Betrachters.